Drohnen in der Forstwirtschaft – der Blick von oben
Drohnen liefern in kurzer Zeit einen Überblick, für den man am Boden lange braucht. Dieser Ratgeber erklärt, wofür sich Drohnen im Forst wirklich eignen, wo ihre Grenzen liegen – und wie die MW-Forst Fly App die Luftaufnahme mit dem übrigen System verbindet.
Was können Drohnen im Forst?
Eine Drohne ist im Forst vor allem ein Erfassungswerkzeug: Sie verschafft einen schnellen Überblick über Flächen, die am Boden schwer einsehbar sind – etwa nach Sturm oder Käferbefall. Statt jede Ecke abzulaufen, entsteht in kurzer Zeit ein aktuelles Bild aus der Luft, das sich dokumentieren und weiterverarbeiten lässt.
Typische Anwendungen
- Bestands- und Flächenkontrolle: großflächig einen Eindruck vom Zustand gewinnen.
- Schadflächen erkennen: Sturmwurf, Trockenschäden oder Käferbefall aus der Luft sichten.
- Fundpunkte erfassen: auffällige Stellen als Objekt mit Position festhalten und am Boden nachkontrollieren.
- Dokumentation: einen nachvollziehbaren Stand für Besitzer, Behörde oder Kunde schaffen.
Wo Drohnen an Grenzen stoßen
Der Blick von oben ersetzt nicht die Beurteilung am Baum: Unter dichtem Kronendach ist der Boden kaum sichtbar, und rechtliche Vorgaben (Flugverbotszonen, Genehmigungen, Sichtverbindung) sind einzuhalten. Sinnvoll ist die Drohne deshalb meist als Ergänzung – sie zeigt, wo genauer hingeschaut werden muss, und die eigentliche Kontrolle passiert vor Ort.
Das Prinzip bei MW-Forst: erfassen und weiterarbeiten
Was mit der Drohne erfasst wird, bleibt bei MW-Forst nicht in einer Insel-App: Fundpunkte und Flächen synchronisieren mit dem System, erscheinen auf derselben Karte und lassen sich in App und Manager weiterbearbeiten. Eine mit der Drohne abgeflogene Spur kann so etwa zur Grundlage einer Linie werden. Vom Flug bis zur Auswertung – ein zusammenhängendes System.
Erfassung aus der Luft – verbunden mit dem Rest.
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